Verunsicherung durch das Thema Erbschaftssteuer


Es ist tatsächlich so, dass viele Nachfolger durch das Thema drohende Erbschaftssteuer und deren Folgen verunsichert sind. Nach den Erfahrungen von Mein Nachfolgeberater befürchten 20 bis 30 Prozent der Unternehmer im entsprechenden Alter für eine Nachfolgeregelung von Ängsten zum Thema Erbschaftssteuer und den Auswirkungen auf das Unternehmen. Die Politik ist aufgefordert hier bessere und klarer Verhältnisse zu schaffen. Besonders die Frage des zukünftig zu versteuernden Verwaltungsvermögens schwebt im Raum (siehe folgende Grafik der IHK).

 

Grafik: DIHK Nachfolge-Report 2018


 

Grundsätzlich gilt es von höheren Belastungen durch Erbschaftssteuer bei Firmen- oder Anteilsverkäufen auszugehen. Gerade deshalb ist eine langfristige Vorbereitung auf die Nachfolge notwendigMein Nachfolgeberater und Ihr Steuerberater sind dann gefragt, Sie über alle Möglichkeiten zu informieren. Die Entscheidung liegt dann bei Ihnen. 

 

Bei allem Interesse des Staates an Steuereinnahmen gibt es aber auch Erleichterungen und Ausnahmen bei der Besteuerung für das begünstigungsfähige Betriebsvermögen. Grundsätzlich sieht das Gesetz erbschaftssteuerliche Begünstigungen vor, wenn das Unternehmen 
auf längere Sicht fortgeführt wird. Dabei haben Firmenerben die Wahl zwischen zwei sogenannten Behaltens-Optionen, für die jeweils bestimmte Regeln gelten. 

 

Grundsätzlich sollten Sie in der Frage Erbschafts- und Schekngssteuer auf Ihren Steuerberater zugehen. Gerne können sie sich aber auch im entsprechenden Gesetz (ErbSTG) und da im Paragrafen 13 mit den möglichen Möglichkeiten der Steuerbefreiung befassen. Lesen Sie gerne hier weiter.


 

Für die Darstellung der o.g. Nachfolgeformen wurde Bezug auf eine Übersicht der IHK Schwerin genommen.